Childhood Memories


In den 90ern: Ombre before it was cool, und natürlich mit Tattoo-Halsband

Ich liebe meine Mutter dafür, dass sie Jahr für Jahr ein neues Fotoalbum anfertigt. Sie hat Fotografiert, Filme entwickelt, geklebt und beschriftet, alles in Klarsichthüllen verpackt und im Schrank verstaut. Ihre alten (und neuen) Alben wahrt sie noch heute wie teure Schätze. Wie wunderbar es ist, seine gesamte Kindheit revue passieren lassen zu können. Wie viele Erinnerungen in diesen Fotos stecken, viele davon waren eigentlich schon längst vergessen. Wie alt muss man werden um zu verstehen, was für eine wunderbare Kindheit man hatte? Früher habe ich mich immer geärgert, warum so viele meiner Freundinnen in den urlaub FLIEGEN, in ein schickes Hotel - und wir nur mit dem ollen Campingbus unterwegs waren. Heute schüttle ich den Kopf wenn ich Mädchen auf Festivals sehe die nicht in der Lage sind ein Zelt aufzustellen und sich über Mücken beschweren. 
Ich hatte einfach alles. Ich tanzte Ballett und als ich nicht mehr wollte, war das okay. Ich spielte Klavier und als ich nicht mehr wollte, war das okay. Ich entschied mich gegen das Gymnasium obwohl ich gehen konnte, und auch das war okay. Gewalt ist mir ein Fremdwort, eine zerrüttete Familie kenne ich nicht. Alles, an was ich mich erinnere sind Spaghetti Bolognese, Abende auf einem Segelboot in Kroatien, ein großes eigenes Zimmer, Spitznamen wie "Angeli-Mausi", Verständnis, Liebe und Unterstützung. That's it.
Und ich bin so fucking Dankbar für alles.

(P.S. Tur mir sehr leid, dass es Momentan wenige Outfits zu sehen gibt, ich habe so viel anderes zu erzählen und leider auch zu tun. Morgen erwartet euch wie bereits angekündigt der zweite Teil von Shunyata, mit Looks und Imageshooting-Bildern. Am Samstag werdet ihr mich selbst in einem Ausgewählten Shunyata-Teil sehen, ich bin schon ganz aufgeregt!)

Stundenlange Autofahrten im Camping-Bus

Mit dem Papa am Meer


Links: Nachbarskater schimpfen in Designer-Outfit // Rechts: Spielen mit Loona - Sherrys Mama!


 Ich muss mir wieder so ein Halsband zulegen...


 
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Shunyata - eine Kollektion entsteht. (PART 1)




Du musst Vorwärts. Nicht nur du selbst, sondern auch der Rest der Welt erwartet großes von dir - aber vor deinen Augen erstreckt sich nur ein endloses Nichts, greift nach dir, umringt dich dunkel und erdrückend. Wie damals, als das Nichts die kindliche Kaiserin krank machte, weil es den Menschenskinderm and Phantasie fehlte. Es geht so weit in die Tiefe, dass du den Boden nicht sehen kannst. Am liebsten möchtest du einen Kokon um dich bilden, der dich gegen Druck und Erwartung schützt. Einen Fallschirm nähen, der dich sanft auf den Boden segeln lässt. Warum ist dein Kopf so unendlich leer? Warum jetzt, wenn die wichtigste Arbeit, die härteste Prüfung oder die größte Aufgabe auf dich wartet?
Und doch musst du Vorran, dich dazu zwingen ins Dunkle zu treten und krampfhaft versuchen das letzte bisschen Kreativität aus dir zu pressen. Ideen. Konzept. Engagement. Resultate - und am Ende sitzt du doch nur vor deinem Schreibtisch, klopfst mit deiner Stirn ein bisschen auf dem kalten Holz. Tok. Tok. Tok. Leer.



Stop.

Als Caroline sich am Ende ihres Studiums in dieser Situation befand beschloss sie, diese Leere zu nutzen. Leere ist dazu da um gefüllt zu werden. Warum sollte es etwas negatives sein, wenn doch so viele Menschen versuchen mit Meditation eben diesen Zustand herbeizuführen? Mach den Kopf frei. Mach dich leer. Das Nichts kann sehr wohl etwas gutes sein, dachte sie.

Also benutzte sie die Leerheit und zauberte nur ein paar Monate später eine Kollektion, die alle begeistern und ihr letztendlich sogar den besten Abschluss ihres Jahrgangs bescheren sollte. Shunyata war geboren.




Illustrationen zu Shunyata by Caroline Klein




Entwürfe zu Shunyata by Caroline Klein




Dies ist der erste Teil der Geschichte zu Shunyata, der Abschlusskollektion der überaus talentierten Caroline Klein aus München. Ihr erinnert euch, als ich letztens einen Jungdesigner suchte? Nun wisst ihr auch, wer es geworden ist. Starbucks bietet einigen jungen Designern die Möglichkeit im Zuge der Fashionweek auf der Starbucks Pre-Party ihre Kollektion auf den Laufsteg zu schicken. Für mich ist Shunyata eine ganz besondere Kollektion - nicht nur weil sie schön anzusehen und Nachhaltig ist, sondern weil sie tief unter die Haut geht. Am Donnerstag folgt Teil zwei, am Samstag der Dritte. Falls Shunyata überzeugt (ich bin es!) werden wir ab dem 24.05. am großen Online-Voting teilnehmen und Caroline hoffentlich nach Berlin schicken!




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Happy Birthday Sherry!


 
Meine Sherry wird heute zwölf.
In diesen zwölf langen Jahren ist sie zwei mal mit mir umgezogen, hat vier Babys bekommen, ihre eigene Mama aus dem Heim vergrault und ihr linkes Augenlicht verloren. Sie hat mich 85390234890 mal um den Schlaf gebracht und mich mindestens genau so oft mit ihrem Schnurren in diesen gewogen. Bestimmt hat sie 10 Nachbarn mit ihrer Maunzerei zur Weißglut gebracht und trotzdem ist sie vor der Haustür immer everybody's Darling. Sherry ist immer die Katze, die alle lieben - auch diejenigen, die "eigentlich gar keine Katzen leiden können". Manchmal zerkratzt sie mir die ganze Hand und manchmal ist sie mein einziger Freund auf dieser Welt. Wenn ich allein sein möchte ist sie die einzige, die da sein darf.


Manchmal träumt sie, dass sie einen Vogel jagt, dann zuckt sie im Schlaf mit ihren Pfoten und gackert vor sich hin. Bestimmt ist sie da immer sehr Erfolgreich, die beste Jägerin ist sie in wirklichkeit nämlich nicht. Aber warum sollte sie auch, hat sie ja mich, ihren persönlichen Dosenöffner. Ab und zu, wenn sie tief und fest schläft streichle ich heimliche ihre Pfoten. Das mag sie nämlich eigentlich gar nicht, da wird sie richtig stinkig. Und manchmal, wenn ich angeheitert nach Hause komme, nehme ich sie in den Arm und tanze eine Runde mit ihr. Aber nicht zu schnell, sonst wird ihr schwindelig.

Wenn ich Sternschnuppen sehe, Klee mit vier Blättern finde oder Wimpern puste wünsche ich mir eigentlich immer, dass sie mir bitte noch weitere 12 Jahre gesund erhalten bleibt.

Weil, you can sit beside me when the world comes down. 




Alles Gute zum Geburtstag, Sherry!


 
 
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